FLUEGELSTRASSE DÜSSELDORF

Neubauprojekt altersgerechtes Wohnen mit KiTa,
Familienzentrum, Demenzwohngemeinschaft und TG, Flügelstr. 21, Düsseldorf

Auftraggeber Evangelischer Kirchenkreis Düsseldorf
Bauort: Düsseldorf
Gesamtfläche BGF: ca. 5.800 m²
Zeitlicher Ablauf: Planungsbeginn 2013
Schwerpunkte: Entwurf, Visualisierungen, Genehmigungsplanung, Leitdetail

Im Sinne des Flächennutzungsplans und dem § 34 BauGB beabsichtigt der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf (KKD) einen modernen, attraktiven Neubau auf dem Grundstück der Flügelstraße in Düsseldorf zu errichten.

Der KKD plant den Neubau eines Mehrfamilienhauses (MFH) mit Tiefgarage (TG), 6-gruppiger Kindertagesstätte (KiTa), Familienzentrum, seniorengerechter, sozialverträglicher und barrierefreier Wohnnutzung sowie einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Demenzkranke.

Das Gebäude als Blockrandbebauung mit vier Vollgeschossen und zwei Dachgeschossen fügt sich in die Baulücke in der Flügelstraße ein. Im Erdgeschoss wird das Gebäude teilweise für soziale Einrichtungen genutzt, in den Obergeschossen im Vorderhaus befinden sich überwiegend Wohnungen.

Die bestehende Blockrandstruktur mit der Kombination von Wohnen und sozialer Einrichtung bleibt durch den Neubau erhalten. Die Festsetzungen für Wohnzwecke sind geschossweise umgesetzt und folgen (weitgehend) der Bestandssituation. Sie dienen damit dem städtebaulichen Ziel zum Erhalt der Wohnnutzung. Die verschiedenen historischen Gebäude der Blockrandstruktur werden im projektierten Gebäude aufgenommen und in zukunftsorientierter Weise zitiert.

Die Grundzüge der Gestaltung der Fassade und der Dachform erfolgte in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege. Historische Elemente wie Schleppgauben, Giebelgauben, Sockelprofilierungen, Vorsätze und Materialien, insbesondere die denkmalgeschützte Siedlungsbebauung der 20-30er Jahre im Norden und die Gründerzeit Stadthaus im Süden, nehmen Einfluss auf die Neubebauung. Auch verknüpfen sie sich mit dem Neubauprojekt in der Straßenfassade.

Hierbei prägen die symmetrisch angeordneten Bauteile der Straßenfassade wie die Fenster und geschlossenen Bauteile, sowie die Balkone und Erker die Wahrnehmung einer einheitlichen Struktur. Die kleinteilige Parzellierung im Norden der Flügelstraße wird in der Fassade neu interpretiert und in eine zeitgemäße Architektursprache überführt.

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